History

1953 bis 1959:

1953

1953: Horst Dubuque und Alfred Dechert gründen die Barrelhouse Jazzband. 1954-56: Nach turbulenten Besetzungswechseln hat die Band nun Stil und Stamm gefunden: King Olivers Creole Jazzband wird weitgehend kopiert. 1957: Erste Erfolge: 1. Preis in einem Fernsehwettbewerb des Hessischen Rundfunks. 1958: Auftritt beim Deutschen Amateurfestival. Aufnahmen werden gemacht, die jedoch nie veröffentlicht wurden und verschollen sind. Die offizielle Jazzwelt belächelt die Bemühungen der Band um den »Originalsound«. 1959: Albert Nicholas ist der erste Gastsolist der Band im Frankfurter »Storyville«-Jazzclub.

In den nächsten drei Jahren entwickelt sich die Barrelhouse Jazzband zu einem Begriff bei Jazzpublikum und -kritikern. Sie ist etabliert und tritt häufig bei den populären Jazzbandbällen des Hessischen Rundfunks im Volksbildungsheim Frankfurt auf.

1960 bis 1969:

1966

1960: Kontakte mit gleichgesinnten Musikern führen zum ersten Auftritt in Hamburg. 1961: Frank Selten kommt als Altsaxophonist in die Band. Stilistische Ausweitungen über Olivers Musik hinaus. Erstes Auslandsgastspiel in Österreich. 1962: Musikalische Meinungsverschiedenheiten spalten die Band. Reimer von Essen kommt als neuer Leiter zur Barrelhouse Jazzband.
Ein anderes Konzept, an frühe Bigbandmusik angelehnt, bringt neue Aufmerksamkeit. Zum ersten Mal im Revival werden Saxophonsätze Bestandteil des Repertoires einer regulären Band. 1963: Österreich-Tournee. Die Barrelhouse Jazzband wird allmählich zur typischen Konzertband. 1964: TV-Sendung und verschiedene Auftritte mit Sam Wooding, Pionier des von der Barrelhouse Jazzband gespielten Stils. 1965: Erste Lehrkonzerte und erste Plattenaufnahme, »Driving Hot Jazz Of The Twenties«. Die Frankfurter Hot Jazz Festivals bringen Kontakte mit Musikern aus ganz Europa.
In den folgenden Jahren ist die junge Sängerin Angi Domdey reguläres Bandmitglied. Ein Teil des Repertoires orientiert sich an ihr. In den alljährlichen Hot Jazz Festivals ist die Barrelhouse Jazzband die Stammband. Sie nimmt an mehreren Ostermärschen an vorderster Stelle teil und tritt bis 1968 häufig im Club Voltaire auf.
1966: Horst Lippmann beginnt seine Produzentenrolle bei der Barrelhouse Jazzband. Einzige Band im alten Stil beim Deutschen Jazzfestival. 1967: Konzerte mit Mezz Mezzrow. Der Südwestfunk sendet das Lehrkonzert in sechs Folgen. 1968: Tournee durch die Südstaaten der USA und Auftritt beim ersten New Orleans Jazzfest. Ehrenbürgerwürde für die Band und ihre damaligen Mitglieder. 1969: Die musikalischen Eindrücke aus New Orleans werden im Stil der Band wirksam.

1970 bis 1979:

1972

1970: Die Konzertreisen dehnen sich aus: Holland, wieder Österreich. Erste Begegnung mit originalem Swing in einem gemeinsamen Konzert mit Buddy Tate. 1971: Im Auftrag des Goethe-Instituts sechswöchige Afrikatournee durch 19 Staaten. Danach wird Horst Schwarz der Trompeter der Band.
Stress-Situationen während der Afrikatournee offenbaren Brüche in der Entwicklung. Horst Dubuque verlässt die Band; die darauf folgenden Besetzungsveränderungen beeinflussen Sound und Stil. Der Frankfurter »Sinkkasten« wird zeitweilig zum Heimathafen der Barrelhouse Jazzband. Dieter Nentwig wird zum Agenten und offiziellen Vertreter der Band. 1972: Die LP »Hot And Free« zeigt die Barrelhouse Jazzband im New Orleans Stil, mit klassischem Blues und gemeinsam mit Free-Jazz Musikern (Heinz Sauer u.a.).
1973: 20-jähriges Jubiläum, Freundschaften und Zusammenspiel mit französischen und englischen Musikern bringen neue stilistische Einflüsse.
 1974: »Tiefpunkt« der Bandkarriere (208 m u. M.): Konzert am See Genezareth während der Tournee durch Israel. Teilnahme an der »Grande Parade du Jazz« in Nizza. Dort 2. Preis im Wettbewerb um die beste europäische Band (1. Preis: Michel Attenoux).
 1975: Wieder Einladung nach Nizza, Tournee mit Jimmy McPartland und Dick Cary. Angi Domdey verlässt die Band. Zum ersten Mal hat die Band einen regelmässigen Fahrer und Techniker: Wolfgang »Fatty« Aring.
Die nächsten Jahre - ohne Angi Domdey - stellen die Barrelhouse Jazzband einerseits ganz auf die eigenen Programm-Füsse. Andererseits wird die Zusammenarbeit mit den in Nizza gewonnenen Freunden aus den Reihen der grossen Jazz-Heroen immer wichtiger. In Frankfurt wird das »Birdland« eine Zeitlang zum neuen Fixpunkt. 
Erneute Einladung nach Nizza. Buddy Tate macht der Barrelhouse Jazzband Mut, nun auch grosse Musiker des Swing als Solisten vorzustellen. 
Die Fernost-Tournee ist das grösste Ereignis. Im Herbst Festivalauftritte in Polen. Deutscher Schallplattenpreis von der Deutschen Phono-Akademie.

1977

1978: 25-jähriges Jubiläum mit eigener Fernsehsendung; anschliessend eine Tournee mit Carrie Smith. Beim Auftritt im North Sea Festival in Den Haag hört Eubie Blake die Barrelhouse Jazzband und schreibt sein begeistertes Urteil. 1979: Tourneen mit Freddie Kohlman und Carrie Smith; im Frühjahr die Nahost-Tournee. Daneben Italien, Schweiz.

1980 bis 1989:

1980: Noch einmal Freddie Kohlman als Tourneegast; der erste Auftritt in Dresden und das Femö-Festival in Dänemark sind die Höhepunkte. 1981: Beginn der Lehrkonzert mit Horst Langkamm; die Band beschliesst, regelmässig für den BUND zu spenden. 1982: Konzertreisen in die Schweiz und das Elsass; Wiedersehen mit Carrie Smith beim SWF-Bluesfestival.
Der Beschluss, das 30-jährige Jubiläum in der Alten Oper zu feiern, eröffnet eine neue Ära, in der die jährliche Konzerttournee mit grossen und grössten Gästen zur Regel wird.
Die "Niddaparkterrassen" werden zum wichtigen Frankfurter Treffpunkt.
1983: Die ersten Jazztöne in der »neuen« Alten Oper: der St. Louis Blues von der Barrelhouse Jazzband. Holland und Irland stehen auf dem Festivalplan. Das Jubiläum mit seinen grossen Gästen. 1984: Grosse Reisen: England, Israel, Schweiz, DDR und die Südamerika-Tournee: Unter Zuhilfenahme einer Sauerstoff-Flasche wird die erste Riverboat-Shuffle auf dem Titicacasee zum »Höhepunkt« der Bandkarriere (3812 m ü. M., das höchste Jazzkonzert der Welt). 1985: Auftritte in Italien und Jordanien; der erste Frankfurter Opernball mit Jazz. 1986: Noch einmal ins friedliche Jordanien und ins Elsass. Zum erstenmal »Martinique« im Repertoire.
Nach der Schließung der Niddaparkterrassen werden die alljährlichen Jazzkreuzfahrten zeitweilig zum Treffpunkt für die Band, ihrer Musikerfreunde und vieler Jazzliebhaber. Die Herbsttourneen dehnen sich aus - durch wiederholte Einladungen bilden sich lieb gewonnene Auftrittszentren.
1987: Wiederbegegnung mit Doc Cheatham und Arnett Cobb bei einer TV-Aufnahme des SWF, die bis heute immer wieder gesendet wird. Erste Einladung nach Oslo, erste Jazzkreuzfahrt. Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik. 1988: Holland, England, Österreich, zweite Kreuzfahrt. Die Ellington-Medleys werden zum festen Repertoire-Bestandteil und führen zu gemeinsamen Konzerten mit dem Heinz Sauer Quartett. 1989: Dritte Jazzkreuzfahrt; die alljährliche Barrelhouse Jazz Party in der Alten Oper ist nun jedes Jahr ausverkauft.
Der Versuch, im Frankfurter »Künstlerkeller« einen neuen Anlaufpunkt zu etablieren, schlägt fehl. Treffpunkte bleiben die Festivals, zu denen ein wichtiges hinzukommt. Das stilistische Spektrum der Band erreicht seine grösste Ausdehnung, als gleichzeitig an einem "Basie-Projekt" und einer »Barrelhouse Jazzband plays King Oliver«-CD gearbeitet wird. Cliff Soden tritt für Lindy Huppertsberg in die Band ein.

1990 bis 1999:

19931990: Ein nostalgischer Auftritt im Pariser Quartier Latin und ein schönes Festival in St. Gilles Croix-de-Vie. Andere Reisen werden schon zur lieben Gewohnheit. 1991: Mehrere Fernsehauftritte. Wiedersehen mit Oslo. Das Hessische Jazzjahr stellt die Barrelhouse Jazzband als den Vertreter des alten Jazz heraus. Vierte Jazzkreuzfahrt. 1992: Zum ersten Mal werden in einem Jahr gleich zwei CDs eingespielt (»The Barrelhouse Jazzband Plays King Oliver« und »The Barrelhouse Favorites«); die Jazztage Plön bringen einen neuen Fixpunkt ins Barrelhouse-Jahr. Das »Barrelhouse-Showboat" fährt durchs Mittelmeer. 1993: Zum Jubiläum erscheinen: „Das Barrelhouse Buch“ und die Doppel-CD »40 Jahre Barrelhouse Jazzband«. Wiederbegegnung mit Carrie Smith und vielen anderen alten Freunden. Es beginnen die jährlichen Auftritte auf dem schönsten und qualitativ bedeutendsten Festival für klassischen Jazz, dem Ascona New Orleans Festival. 1994: Im Oktober Auftritte in Nairobi, Kenia. 1995: Oliver Cromwell Jazzfestival in Upton upon Severn, UK. Die kreolischen Stücke werden zur wichtigsten Attraktion der Band.
1996: Wiederbegegnung mit Angi Domdey in der Alten Oper Frankfurt. Jim Lawyer erleidet während eines Konzertes einen Herzanfall. 1997: Zum ersten Mal Fernsehauftritt im Europapark Rust. Tournee durch Frankreich (Lyon, Anduze, Toulouse, Bordeaux, Montargis, Paris). Sonntagskonzert Hessischer Rundfunk im Palmengarten. 
1998: Kleines Jubiläum: 10 Jahre Doppel- (manchmal Dreifach-) Konzerte in unserem Lieblingsdorf Deckenpfronn. Teilnahme am „Great Connecticut Traditional Jazz Festival“, USA. 1999: Konzerte in Italien (Turin, Bozen), Dänemark (Silkeborg), Norwegen (Oslo, Haugesund), Holland (Eindhoven) und Frankreich (Lyon). Im Oktober stirbt Agi Huppertsberg. Verschiedene Pianisten helfen aus bis Jan Luley in die Band einsteigt.

2000 bis 2004:

2000: Im März stirbt Jim Lawyer, nachdem er schon Monate zuvor aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen konnte. Wir spielten in dieser Zeit zu sechst, unter anderem in Frankreich (Metz). Wieder zu siebt: Ab April spielt Roman Klöcker, Inhaber des Marburger Jazzclubs "Cavete" die Gitarre und das Banjo. 
2001: “Missa Profana“, eine Komposition von Heinz Werner Zimmermann mit klassischem Orchester, Chören, Gesangssolisten und Jazzband, aufgeführt in der Alten Oper Frankfurt zum Welt-Kirchentag. Mittelmeer-Kreuzfahrt auf der „MS Arkona“ und Konzerte mit Bill Ramsey. Weitere schöne Konzerte auf dem Ascona New Orleans Festival. Zum ersten Mal eine Barrelhouse Jazz Gala mit „jungen“ Gastsolisten aus New Orleans. Wir sind jetzt die „Alten“. 2002: Der Bandbus ist völlig eingeschneit nach einem Lehr-Konzert in der École d’Humanité in Hasliberg, Schweiz. Nur mit Schneeketten gelingt uns die Weiterfahrt. Mai: Österreich, Ungarn, Slowakei. September: Die Barrelhouse Jazz Gala diesmal mit Stargästen aus New York. Dezember: Ein Gastspiel in Moskau mit Angela Brown sorgt für rote Ohren bei minus 18 Grad Celsius. Jubiläen: 20 Jahre Barrelhouse Jazz Gala und Reimer von Essen ist seit 40 Jahren Bandleader der Barrelhouse Jazzband. 2003: Die Barrelhouse Jazzband ist nun ein halbes Jahrhundert alt. 
Ein Gastspiel in Tunesien ist einer der Jahreshöhepunkte, sowie ein weiteres erfolgreiches beim New Orleans Jazz Festival Ascona. 2004: Jazz-Festival in Tarragona/Spanien im April. Im Herbst erscheint die CD "New Harlem Shout". Unser langjähriger Schlagzeuger Hans-Georg Klauer muss sich Anfang Juni einer schweren Operation unterziehen. Die Band spielt mit wechselnden Schlagzeugern.

2005 bis 2009:

2005: Verschiedene große deutsche Festivals stehen wieder auf dem Programm (Köln, Düsseldorf, Essen, Dresden, Wendelstein u.a.). Ein mehrtägiges Festival in Illawa/Polen beschert uns einige Abenteuer. 
Im November wird der Schlagzeuger Michael Ehret festes Mitglied der Band. In seiner bisherigen beruflichen Laufbahn spielte er an der Seite namhafter nationaler und internationaler Künstler der Jazz-, Blues- und Pop-Szene in ganz Europa und Afrika auf Konzerten und Festivals sowie in Rundfunk und Fernsehen. 2006: Premiere des neuen "Sidney Bechet-Konzertes" in der Alten Oper Frankfurt am 10. März. Auf einem Festival in Kornwestheim spielt die Band seit langem mal wieder eine Live-CD ein. Eine großartige Aufnahme und die erste in der "neuen" Besetzung. Für zwei Auftragskompositionen reist die Band nach Monster/Holland und spielt diese im berühmten „Studio 44“ von Max Bolleman ein. 2007: Im Februar stirbt Hans-Georg Klauer. Produktion der CD „Portrait” im Tonstudio „Studio 44”. Die „Barrelhouse Jazzband” organisiert zum ersten Mal einen eigenen Jazzworkshop: den „Classic Jazz Workshop”. Er ist ein Ableger des „Ascona Hot Jazz Workshops” in der Schweiz, den die Barrelhouse Jazzband unter der Federführung von Bandleader Reimer von Essen in den Jahren von 1996 bis 2003 geleitet hat. 2008: Ein lange erwartetes Wiedersehen bei JazzAscona am Lago Maggiore und eine Jazzkreuzfahrt (mit Paul Kuhn, Klaus Doldinger, Red Holloway u.a.) im Schwarzen Meer sind zwei der diesjährigen Highlights. Ausserdem: CD-Produktion der mit der US-amerikanischen Blues-Sängerin Angela Brown („God Has Smiled On Me“). 2009: Bei der "40. Internationalen Jazzwoche Burghausen" erwartet die "Barrelhouse Jazzband" eine gemeinsame Fernsehproduktion mit der legendären Vokalgruppe Manhattan Transfer (zu sehen auf der DVD "Barrelhouse Jazzband Live in Concert, Special Guest: Harriet Lewis"). „Viva Espana“ ist der Titel der Jazzkreuzfahrt, bei der wir im Mai mit der "Barrelhouse Jazzband" wieder mit an Bord waren. Die Reise führte nach Barcelona, Tarragona, Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca. 50 Weltklasse-Musiker wie z.B. Paul Kuhn, Klaus Doldinger, Pete York, Bruno Castelucci, David Gazarov, Jiggs Wigham boten über 70 Konzerte. Jan Luley verlässt die Band.

Ab 2010:

2010

2010:
Der neue Pianist der Band ist ab 2010 der Wiesbadener Christof Sänger. Sänger ist seit vielen Jahren einer der renommiertesten deutschen Pianisten des modernen Jazz, beherrscht aber alle Jazzstile gleichermaßen. Er erhielt 1992 den Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Christof Sänger Trio „Chorinho“) und den Independent Music Award USA. März: Die erste DVD in der 58-jährigen Bandgeschichte der Barrelhouse Jazzband erscheint. Es ist ein Live-Mitschnitt von der "40. Internationalen Jazzwoche Burghausen 2009" und wurde vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet. Special Guest ist die amerikanische Sängerin Harriet Lewis. Beim Festkonzert zum 80ten Geburtstag von Konzertveranstalter-Legende Fritz Rau in der ausverkauften "Alten Oper" in Frankfurt tritt die Barrelhouse Jazzband mit Udo Lindenberg, Peter Maffay, Inga Rumpf, Howard Carpendale, Nana Mouskouri und vielen anderen Künstlern auf. Der Erlös geht an die Tabaluga-Stiftung von Peter Maffay.

2011:
Die Band reist im Februar zu einem dreitägigen Engagement im „Storyville“ Jazzclub in das verschneite Helsinki/Finnland. Reimer von Essen erhält den "Hessischen Jazzpreis 2011". Diese hochdotierte Auszeichnung wurde in den vergangenen 20 Jahren an Künstler wie u.a. Emil Mangelsdorff und Heinz Sauer oder das HR-Jazzensemble verliehen - nun erstmals auch an einen Musiker, der keinen "zeitgenössischen" Jazz spielt, sondern Jazzstile von New Orleans bis Swing bevorzugt. 

2012:
Im März erscheint die neue CD "Creole Spirit". Sie wurde live beim 2012er "Dixieland Jubilee" in Ludwigsburg in erstklassiger Qualität (Bauer Studios) und mit Unterstützung eines begeisterten Publikums aufgenommen. Viele unserer bisherigen CDs boten schon Stücke der großen kreolischen New Orleans Musiker und ihrer musikalischen Nachfahren. "Creole Spirit" ist nun ausschließlich diesem Thema gewidmet - einem häufig geäußerten Publikumswunsch. 

2013:
Zum 60-jährigen Jubiläum erscheint das grosse Fotobuch "Living The Music". Mehr als ein halbes Jahrhundert Bandgeschichte werden in eindrucksvollen Fotos und mit begleitenden Texten präsentiert. Das Buch enthält eine CD mit Titeln der Band und den Sängerinnen Brenda Boykin und Harriet Lewis. "Swinging Hamburg", die Gesellschaft zur Förderung des Traditionellen Jazz in Hamburg, hat der Barrelhouse Jazzband den renommierten "Louis Armstrong Gedächtnispreis 2013" verliehen. Der Preis wird an herausragende Musikerpersönlichkeiten vergeben, die sich um den Jazz in Deutschland verdient gemacht haben. Höhepunkt der diesjährigen Galatournee war der US-amerikanische Jazzsänger Kevin Mahogany. Zwei Wochen lang spielte die Band in Südwestchina und hatte 6 Auftritte vor meist jugendlichem Publikum, das total begeistert war. Die Autogrammstunde(n) nach den Auftritten wollten kein Ende nehmen.  Die Konzerte vor teilweise 1000 Zuhörern fanden im Rahmen eines Kulturaustauschs der Städte Bad Homburg, Frankfurt am Main und des Landes Hessen statt. Gespielt wurde in den Millionenmetropolen Shenzhen, Guangzhou sowie der Bergstadt Lijiang im Himalaya. 



2014: 
Nach 24 Jahren wundervoller Zusammenarbeit hat uns unser Bassist Cliff Soden aus persönlichen Gründen Ende 2013 verlassen. An seiner Stelle kehrt seine Vorgängerin in der Barrelhouse Jazzband - Lindy "Lady Bass" Huppertsberg - in die Band zurück. Lindy Huppertsberg, eine der bekanntesten Bassistinnen Europas, spielte bereits von 1979-1989 in der Band. Im Frühjahr erscheint die neue CD "The Music of Jelly Roll Morton". 
Wohl keine andere Band der Welt hat so viele der berühmten Werke des ersten großen Jazzkomponisten aufgenommen. Die Barrelhouse Jazzband präsentiert auf dieser Doppel-CD alle ihre höchst eigenständigen Arrangements der Musik von Jelly Roll Morton - aufgenommen in den Jahren von 1976 bis 2013.

nächste Termine:

7.12
15.00 Uhr
Frankfurt am Main
12.12
20.00 Uhr
Heidenheim
13.12
20.00 Uhr
Ortenberg
11.1
18.00 Uhr
Limburg
20.1
19.30 Uhr
Offenbach am Main
31.1
14.00 Uhr
Aue-Schwarzenberg
1.2
14.30 Uhr
Aue-Schwarzenberg
2.2
20.00 Uhr
Rehau (bei Hof)
27.2
20.00 Uhr
Sargans (CH)
1.3
10.30 Uhr
Winterthur (CH)
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